und… LOS!

Wie fängt man nun also am Besten einen Blog an? Man tut es einfach!

Eins vorab: ich habe so etwas noch nie zuvor so wirklich getan. Wichtig ist auch, dass ich in diesem Blog einfach meine Erfahrungen und Erlebnisse mit Euch teile. Es handelt sich nicht um das einzig wahre und alles andere stimmt ganz bestimmt nicht.

Zwei Wege zur Wahl – oder: Gepflanzt (Psalm 1:1-3) NLB

Glücklich ist der Mensch, der nicht auf den Rat der Gottlosen hört, der sich am Leben der Sünder kein Beispiel nimmt und sich nicht mit Spöttern abgibt.
Voller Freude tut er den Willen des Herrn und denkt über sein Gesetz Tag und Nacht nach.
Er ist wie ein Baum, der am Flussufer wurzelt und Jahr für Jahr reiche Frucht trägt.
Seine Blätter welken nicht, und alles, was er tut, gelingt ihm.
Lest Euch zunächst einmal dem Psalm noch ein zweites Mal durch. Findet ihr es nicht auch faszinierend, dass der aller erste Psalm der Bibel genau so beginnt wie er beginnt? Ganz klar ist hier die Sprache von einem Bild, dass wir Menschen in unserer Beziehung zu Gott einem Baum gleichen – können. Die Person die hier beschrieben wird hat eines – Leidenschaft. Es scheint ihr oder ihm nicht egal zu sein wie er/sie lebt und was am gesamten Tag so passiert. Ebenfalls ist nicht egal, welche Einstellung dieser Mensch hat.
Schau nochmal auf die ersten vier Worte „Glücklich ist der Mensch“. Genau danach streben wir doch Tag für Tag, oder? Wir wünschen uns so sehr, dass es uns gut geht und wir in uns wohl fühlen. Wisst ihr, ich habe oft die Erkenntnis für mich, dass ich aufhören muss mir von anderen sagen zu lassen, wie es mir geht und was alles nicht in Erfüllung gegangen ist und wie doof doch alles um einen herum ist. Viel zu häufig habe ich mich von den Worten und Gedanken anderer am Boden zerstört gefühlt. Meinen Wert suchte ich nicht in Jesus sondern einzig und allein in der Anerkennung und in dem Wissen anderer über mich. Doch inwieweit sind diese Worte eigentlich wichtig?
Es steht ein Schatz in den ersten zwei Versen von Psalm 1: Der Mensch der hier beschrieben ist hat sich nicht Fremdsteuern lassen. Er hört nicht auf den Rat der „Gottlosen“. Wer in unserem Umfeld ist alles gottlos? Ich denke nicht, dass es hier in erster Linie um unsere Freunde geht, mit denen wir uns Tag ein und Tag aus beschäftigen. Es scheint mir so, als sollen wir unseren Blick mal auf das richten, was täglich zu uns spricht: Werbung, Handy, Arbeitskollegen, der Spiegel, das Internet, deine Familie. Damit möchte ich nicht sagen, dass das alles schlecht ist – nein. Es geht mir viel mehr darum wem gibst du welchem Wert? Wie fühlst Du Dich, wenn Du Instagram im Schnell-Waschgang von oben nach unten und von unten nach oben scrollst und feststellt wer alles besser aussieht, ein cooleres Leben führt oder sowieso viel besser dran ist als Du? Wir können denke ich eines festhalten: so richtig erfüllend ist das nicht.
Lass uns noch einmal zum Baum zurückkehren, der in Vers 3 beschrieben wird. „ein Baum, der am Flussufer wurzelt und Jahr für Jahr reiche Frucht trägt. Seine Blätter welken nicht, und ALLES, was er tut, gelingt ihm.“ Mein Herz möchte an dieser Stelle am Liebsten schreien: Jaaaaaa, genau das wünsche ich mir. Tiefe wurzeln, viel Frucht, keine Wüsten Zeiten und einfach nur gelingen in allem. Gott? Ist doch ganz einfach oder? Hätte ich gerne – jetzt – sofort – Zack ZACK!
Wir könnten jetzt ganz leicht der Fehler machen und einfach in diese Konsumenten Rolle Fallen. Gott sagt doch wir sollen bitte und uns wird gegeben, nicht? Ja, ist richtig doch ist es Dein Zeitplan oder Gottes Zeitplan wann Dinge gegeben werden und wann er uns was gibt? Freunde es ist so wichtig, dass wir uns überlegen in was für einem Boden wir aktuell gepflanzt sind. An was für einen Fluss stehen wir? Was für ein Wasser nehmen wir über unseren Wurzeln auf? Ist unser Wurzelwerk gesund? Sind meine Gedanken gesund? Nehme ich die richtigen Perspektiven in meinen täglichen Konfliktsituationen ein?
Der Baum aus Psalm 1 stand an der Besten Quelle die es weit und breit gab und jemals geben: Direkt bei Gott. Der Schlüssel für all unsere Wünsche und all unsere Herzensangelegenheiten finden wir alleine bei Gott. Er kennt uns, er weiß wie es unserem Herzen geht, er sieht all deine Potenziale und wisst ihr was? Jesus lädt uns im neuen Testament ein:
KOMMT! (Matthäus 11:28 ) NLB
Dann sagte Jesus: »Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe schenken
Jesus sehnt sich nach unserem Herz. Gott sehnt sich nach nichts mehr als unserem Herzen. Er möchte so gerne für uns die Kontrolle übernehmen und sagen: „hab keine Angst, ich bin bei Dir und ich sorge für Dich.“ Wir haben den freien Willen geschenkt bekommen und vor allem dürfen wir nun auch anfangen verantwortungsvoll damit umzugehen. Interessieren wir uns wirklich für Gott und seine Anliege für diese Welt oder wollen wir nur unsere egoistischen und ich-zentrierten Wünsche erfüllt haben?
Ich glaube besonders unter uns Lobpreisern (das ist übrigens jeder Christ auf dieser Welt) fängt unsere Reise zu einer tiefen Beziehung mit Gott hier an: in unserem Herzen. Wir sehnen uns danach zu wachsen, zu gedeihen, Früchte zu tragen und immer tiefere Wurzeln zu schlagen. Somit dürfen wir am Grund anfangen und uns täglich für Jesus entscheiden. Unser Handeln, unsere Gedanken und all unser Streben soll sich nach Gott ausrichten denn schon dies allein lässt unsere Wurzeln tiefer wachsen. Was finden wir dort unten? Die wahre Quelle der Weisheit und allen Geistes Gaben des heiligen Geistes. Was dürfen wir tun? Uns Gott hingeben mit allem was wir sind. All die Mühseligkeit, alle Belastung und alles Bedrückende. Gebe Dich Jesus hin! Hör auf selbst alles in die Hand zu nehmen und den großen Boss spielen zu wollen. Jesus lädt Dich ein für Dich der Boss zu sein und anschließend verantwortungsvoll mit deinem Leben umzugehen.
Wahrer Lobpreis ist ein demütiges Herz das weiß, dass wir aus eigener Kraft zu nichts im Stande sind. Wahrer Lobpreis beginnt auf den Knien, wo wir Jesus die Kontrolle übergeben. Wahrer Lobpreis beginnt mit einem dankbaren Herzen für die zur Verfügung stehende Quelle: Gottes Wort und sein Zeugnis auf dieser Erde.
Ich wünsche mir nichts sehnlicher und Strecke mich heute wieder neu danach aus! Wie sieht es mit Dir aus? Wenn Du magst hinterlasse gerne einen Kommentar 🙂

Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. Danke für deine guten Gedanken 😊 das Bild vom Baum ist einfach so schön, und ich wünsche mir sehr, immer tiefer in Gott verwurzelt zu sein. 😊😊

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s