PRAISEBREAK | #3

Wie gut zu wissen, dass ich es nicht bin und nicht sein muss… Was meinst Du? Naja, dass ich nicht Gott bin und Gott Gott genug ist. Groß genug, Heiler genug ist, Retter genug, Vater genug, Hoffnung genug ist – Gott ist genug!

„Denn jemand meint etwas zu sein, da er doch nichts ist, so betrügt er sich selbst.“

(Galater 6:3 SCH2000)

Vermutlich denkst Du Dir „okay etwas hoffnungsvolleres hat er nicht zu schreiben oder was?“ doch um ehrlich zu sein sind diese Wort mehr als genug Hoffnung als man je ausdrücken, noch sagen kann.

Findest Du nicht auch, dass wir uns viel zu sehr um uns selbst drehen? Es fängt morgens im Spiegel schon an „sehe ich gut aus?“, „habe ich die richtigen Klamotten an?“, „bin ich genug vorbereitet für den Termin?“, „habe ich genug gebetet?“, „habe ich wirklich alles gegeben?“ und „warum bin ich nur so müde?“.

Wir reden wirklich viel mit uns selbst, meist in Gedanken, doch wir reden mit uns… Wie sehen deine Worte aus, in deinen Gedanken? Wie formulierst Du Sie? Jaa, wir reden wirklich viel über uns selbst und drehen uns im Kreis und verlieren dabei so leicht Gottes Leichtigkeit und Güte aus den Augen. Das traurige dabei, umso häufiger wir Erfolg haben mit dem was WIR tun, umso mehr glauben wir, dass WIR alles in der Hand haben. Quasi wie die Mutter in den eigenen Ohren sagt: „Du kannst wirklich stolz auf Dich sein.“ Unsere Umgebung möchte uns das auch einprägen – Mir, Meiner, Mich – glücklich bin ICH – wirklich? Sehr häufig halten wir ganz schön viel von uns selbst ohne uns dessen bewusst zu sein was uns den wahren Wert gibt.

Manchmal stelle ich mir vor, wie Gott vor mir steht in seinen 5,80m und hüpft und sagt: „Siehst Du mich denn gar nicht?“

Nein – so oft sehe ich Dich nicht. Aber Gott weißt Du was? Es tut mir leid – ich habe mir da wirklich etwas eingebildet.

In dem Wort Einbildung steht das Wort „Ein“ und „Bildung“. Eine Einbildung bildet sich aus „EINEM“ Gedanken. Ein Gedanke von mir, von dem Bild, dass ich von mir selbst ausmale und glaube. So fangen wir an zu glauben, dass der Erfolg aus MIR selbst kommt und auf meinen Anstrengungen und Bemühungen entsteht. Dies funktionierte auch bei mir persönlich – für eine Zeit lang sogar sehr gut – bis ich komplett auf die Nase fiel. In den letzten Monaten hatte ich auf der Arbeit das Gefühl, jetzt ist mal etwas neues dran, irgendwas muss passieren, es kann nicht so weiter gehen. Ich bildete mir ein, dass sich nichts mehr tut und man mich schon längt vergessen hätte. Ach die wollen und brauchen mich bestimmt nicht mehr. Für das eine Projekt war ich gut genug und jetzt schauen Sie bestimmt was sie „mit dem“ machen.

Nach wirklich mehreren Monaten der Warterei dann die Erlösung. Es geht weiter! Aus dem nichts kommt ein neues Projekt auf mich zu und ein komplett neuer Aufgabenbereich tut sich auf. Während ich mir etwas einbildete auf meine Kapazitäten, Fähigkeiten und Möglichkeiten war ich drauf und dran es wieder komplett selbst in die Hand zu nehmen bis mir Gott aufs Neue zeigte: „Nein – Du liegst komplett falsch und Du hältst viel zu sehr an deinen Gedanken fest. Merkst du denn überhaupt nicht, wie du mir alles aus der Hand reißen möchtest was ich mühselig die ganze Zeit vorbereitet habe?“

Wisst ihr meine Gedanken haben mich selbst betrogen – ICH haben mich selbst betrogen, weil ich von mir gedacht habe, dass ich schon die richtigen Schlüsse ziehen kann und 1 und 1 eben 2 sind…

„Vor allem aber behüte dein Herz, denn dein Herz beeinflusst dein ganzes Leben.“ 

(Sprüche 4:23 Neues Leben)

Wir würden wirklich gut daran tun endlich LOS zu lassen. Ich gebe Gott wirklich alle Ehre und all mein Lob für das, was er getan hat und wie er in mir gewirkt hat. Jeden Tag offenbart er mir neues. Er springt vor unseren Augen mit seinen 5,80m und sagt HEEEY guck doch mal was ich hier alles in der Hand halte – GENAU – dein ganzen Leben und ich möchte nur das allerbeste für Dich! Gott wünscht sich nichts mehr als das wir in seiner Freiheit wandeln, ihn loben und preisen in Gebet, Gesang, Worten, Gedanken und Gesprächen. Wir haben die Zügel selbst in die Hand! Unsere Gedanken steuert nicht Gott, denn er ist ein liebender Gott und würde uns niemals etwas aufzwingen. Wir dürfen uns jeden Tag dafür entscheiden unsere Gedanken von ihm durch sein Wort inspirieren und somit unser Denken verändern zu lassen. Wir dürfen anders handeln und anders Leben weil er uns zuerst geliebt hat und sein Leben für uns am Kreuz gab!

Wir dürfen durch seine Gnade und Annahme unser Herz hüten, von uns nicht hochtrabend denken und seine Liebe empfangen. Herr: mein Herz gehört Dir und Du sollst in mir regieren! Danke, dass mein Herz mein ganzen Leben beeinflusst und wenn ich mein Herz mit Dir fülle mein ganzen Leben von Dir beeinflusst wird und ich die Gaben des heiligen Geistes empfangen darf! Sprich Du Gott und nimm mein ganzen Leben!

„Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der Herr, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben.“

(Jeremia 29:11 SCH2000)

Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. Finnjas Welt sagt:

    Hallöchen.
    Dieser Text kommt gerade sehr passend. Ich bin ein Mensch, der sich über viele Dinge noch viel mehr Gedanken macht. Dabei vergesse auch ich oft, wo ich eigentlich her komme und wer immer bei mir ist.
    Dazu fällt mir noch ein besonderer Satz ein, der mir ganz wichtig ist:
    „Du kannst nicht tiefer fallen, als bis in Gottes Hände“
    In diesem Sinne wünsche ich dir einen wunderbaren Tag!
    Liebe Grüße, Finnja 🙂

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s